05 Nov. Nein zu islamistischem Terror
Nein zu islamistischem Terror

Mit große Einigkeit wurde im Rat der Religionen Stuttgart, der Corona-bedingt am 5. November 2020 virtuell tagte, das Entsetzen über die jüngsten islamistischen Terrorakte in Frankreich und Österreich artikuliert und die Erklärung des Stuttgarter Arbeitskreises der Muslime begrüßt. Angesichts dieser Herausforderungen möchte der Rat eine schon im Frühjahr geplante und nun erneut verschobene Veranstaltung zu „Religion – bedroht oder Bedrohung“ nachholen, sobald es die Corona-Situation erlaubt.
Herzlich begrüßt wurde in der Runde der neue Vertreter der Landeshauptstadt Stuttgart und Bürgermeister für Ordnung, Sicherheit und Recht Dr. Clemens Maier als Nachfolger von Dr. Martin Schairer. Bürgermeister Dr. Maier, der selbst nicht nur Jurist, sondern auch promovierter katholischer Theologe ist, brachte sein großes Interesse an der Arbeit des Rates zum Ausdruck, den er für eine wichtige und gute Einrichtung hält, ein gutes Miteinander und die Verständigung der Religionsgemeinschaften in Stuttgart zu fördern.
Weiter wurde in der Sitzung das Erscheinen des „Stuttgarter Atlas der Religionen“ und das große öffentliche Interesse gewürdigt. Stadtdekan Msgr. Dr. Christian Hermes als Initiator des Atlas zeigte sich dankbar für die Unterstützung der Landeshauptstadt Stuttgart und die beeindruckende Arbeit des Statistischen Amtes.
Erneut berichteten die Vertreter der Stuttgarter Religionsgemeinschaften von den Schwierigkeiten des Gottesdienstes und des Gemeindelebens in der Zeit der Corona-Pandemie, brachten aber ihre Erleichterung zum Ausdruck, dass anders als im Frühjahr das Recht auf freie Religionsausübung derzeit gewährleistet sei.