13 Sep. Unser Dialog soll vorbildlich für ein tolerantes Miteinander sein
Unser Dialog soll vorbildlich für ein tolerantes Miteinander sein

Zu Gast in der neuen Neuapostolischen Kirche in Bad Cannstatt: Rat der Religionen Stuttgart am 13. September 2019
Im neuen Gemeindezentrum der Neuapostolischen Gemeinde in Bad Cannstatt, wo der Stuttgarter Rat der Religionen zusammenkam, betonte Koordinator Msgr. Dr. Christian Hermes: „Wenn wir als Vertreter der Religionen in Stuttgart den Dialog pflegen und vernünftig miteinander umgehen, soll dies auch für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und unsere Mitglieder vorbildlich sein für ihren Umgang mit Angehörigen anderer Religionen und ein tolerantes Miteinander in der Stadt.“ Bürgermeister Martin Schairer hat als ständiges beratendes Mitglied des Rates der Religionen bei der Sitzung am 13.9. bekräftigt, dass sich die Stadt Stuttgart durch ein friedvolles Miteinander der Nationalitäten und der Religionen auszeichnet. Die Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften bestätigten das. Angriffe auf Menschen aus religiösen Gründen seien nicht zu verzeichnen. Ein Vertreter der jüdischen Glaubensgemeinschaft IRGW sagte, Juden würden sich in Stuttgart im Vergleich zu anderen Städten und Ländern sehr sicher fühlen.
Stuttgarter Rat der Religionen wird erstmals Volkstrauertag gestalten
Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Stuttgarter Rat der Religionen beschlossen, in diesem Jahr mit verschiedenen Beiträgen den Volkstrauertag am 18.11.2018 mit zu gestalten. Alle im Rat vertretenen Religionsgemeinschaften haben in ihrer Geschichte Erfahrungen als Opfer von Gewalt. Mit Gebeten und eigenen Texten werden sie um 11:30 Uhr am Denkmal bei der Stauffenberg Gedächtnisstätte verbunden mit der Kranzniederlegung durch Bürgermeister Martin Schairer daran erinnern.
Der Rat der Religionen wird einen Atlas der Religionen in Stuttgart erstellen. Dieser wird erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme von Glaubensrichtungen in der Stadt liefern. Die Stadt Stuttgart wird diesen Atlas in ihrer Schriftenreihe publizieren. Zudem werden die Informationen online zugänglich sein.